Über uns und was wir machen

Der Forellenhof J.Rieker Rudersberg ist ein landwirtschaftlicher Familienbetrieb.

Lage:
Gelegen an einem Nordhang im Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald, unterhalb der Burg Waldenstein, finden sich hier sehr gute natürliche Bedingungen für die Aufzucht von Forellenartigen. Das am Tuffberg hervortretende Quellwasser und die Nordhanglage bilden die Grundlage für das erfolgreiche Betreiben der Forellenzucht. Ein Teil unserer herrlichen Naturteiche liegt sogar in einem Landschaftsschutzgebiet. Dies macht manche Dinge zwar schwerer, andere aber dafür auch einzigartig: So bildet das Quellwasser durch den Tuffstein, aus dem es hervortritt unsere ganz einzigartige Basis für die Aufzucht der Fische und Krebse. Unsere Fische haben in unseren 5 Naturteichen einen hohen Anteil an natürlich vorkommender Nahrung wie Bachflohkrebse und Insekten, Insektenlarven. Wir kommen komplett ohne Gabe von Medikamenten oder sonstigen Futterzusätzen aus. Dies macht unsere Fische doppelt interessant und besser als so manches "Bio"Produkt. Denn nichts ist besser als die Natur selbst. Übrigens wachsen in unseren Teichen nicht nur Fische heran: Wir haben auch eine Population von Deutschen Edelkrebsen erfolgreich aufgebaut und beabsichtigen dies in naher Zukunft so weit auszubauen, daß ein Verkauf von Edelkrebsen möglich sein wird.

Geschichte:
Bereits in den 1960ern wurde die Teichanlage im Wesentlichen von unserem Vorgänger Herrn Zeiniger angelegt und betrieben. 1998 ging die Teichanlage in den Besitz von Herrn Rieker über und wurde zunächst im Nebenerwerb als "Ausgleich" zum Bürojob betrieben. Schnell wurde allerdings klar, daß das Arbeiten in der herrlichen freien Natur alle Nachteile einer landwirtschaftlichen Selbstständigkeit aufwiegt und Herz und Seele des Betreibers aufleben lässt. 2001 tauschte der diplomierte Informatiker den Bürostuhl gegen Kescher und Wathose. Er baute den Betrieb so auf, daß Anfang 2003 mit der Direktvermarktung auf Wochenmärkten und Bauernmärkten begonnen werden konnte und so die Teichanlage im Haupterwerb betrieben wurde. Heute ist der Forellenhof J.Rieker auf den Wochenmärkten in Schorndorf und Ludwigsburg längst eine feste Größe. In der Marktreihe "Naturparkmarkt Schwäbisch-Fränkischer Wald" gehörte der Forellenhof vor vielen Jahren zu den Pionierbetrieben. Heute richtet diese Marktreihe regelmäßig die erfolgreichsten Märkte für regionale Direktvermarkter aus. Natürlich gehört zu einem erfolgreichen Direktvermarkter-Betrieb auch ein Hofladen. Diesen gibt es zwar (noch) nicht räumlich, aber ein Einkaufen direkt an der Teichanlage ist trotzdem möglich: richtig frischer Fisch kommt schliesslich aus dem Wasser und nicht aus der Kühltheke, und frisch geräucherter Fisch kommt direkt aus dem Räucherofen.

Pläne:
Der besagte Hofladen fehlt trotzdem und ist für den Direktvermarkter unverzichtbar: es werden ja nicht nur Fische direkt aus dem Wasser bzw. Rauchofen verkauft, sondern auch weiterverarbeitete Produkte wie z.Bsp. Räucherfilets in verschiedenen Variationen, Bratforelle süß-sauer, Maultäschle mit Räucherforellenfüllung (hier ist übrigens auch der Teig selbst hergestellt), Gravad Lachsforelle und weitere leckere Produkte wollen an den Mann bzw. die Frau gebracht werden.
Die gewachsene Produktion verlangt nach einem Ausbau der Kapazitäten: Schlachtraum, feste Kühlhäuser, Produktionsraum, Lagerraum, Personalschleusenraum, Technikraum, kleine Werkstatt, kleines Büro, Garage für die Marktfahrzeuge etc.). Die meisten dieser Funktionalitäten haben wir zwar bereits irgendwie abgedeckt, jedoch in keinster Art und Weise ausreichend für die Zukunft (und mittlerweile leider auch nicht mehr für die Gegenwart!). Aus diesem Grund ist in den Jahren ab 2012 ein Baukonzept entwickelt worden (erstes Baugesuch 2013) und mit den Fachbereichen des LRA mehrfach abgeglichen worden. Aufgrund der Vielzahl der Änderungen haben wir aktuell im Dezember 2015 ein neues Baugesuch bei der Gemeinde Rudersberg eingereicht, welches alle Wünsche der Fachbereiche des Landratsamtes berücksichtigt. Die notwendige Privilegierung durch das Landwirtschaftsamt wurde bereits 2012 ausgesprochen.